Alltagsläbo

[Alltagsleben]

Mänsch

[Mensch]

Wenn man die nebenstehende Grafik genauer betrachtet, stellt man unschwer fest, dass für die Bezeichnungen der einzelnen Körperteil meist die Begriffe der Hochsprache in walliserdeutschen

Für die wichtigsten Teile des Menschlichen Körpers gibt es immer mehrere Begiffe auf verschiedenen Stilebenen (Kopf = Höüt, Chopf,…
Details

Schpraach

[Sprache]

Das Walliserdeutsche ist ein süddeutscher Dialekt und gehört zum alemannisches Sprachstamm. Als Höchstalemannisch gehört es zum schweizerdeutsch Hochalemannisch. Es hat viele

Es ist aber kein einheitlicher Dialekt, denn man kann es grob in zwei Gruppen einteilen, die sich vor allem durch die e-Lautung (Chees - Chääs) unterscheiden.
Details
Mit einem scharfen, spitzen Messer wird die Halsschlagader aufgestochen und dann das Schwein ausgeblutet. Das Blut wird aufgefangen und zu Blutwürsten verarbeitet. (Quelle. Maurus Schmid, S.183)Mit einem scharfen, spitzen Messer wird die Halsschlagader aufgestochen und dann das Schwein ausgeblutet. Das Blut wird aufgefangen und zu Blutwürsten verarbeitet. (Quelle. Maurus Schmid, S.183)

Mit einem scharfen, spitzen Messer wird die Halsschlagader aufgestochen und dann das Schwein ausgeblutet. Das Blut wird aufgefangen und zu Blutwürsten verarbeitet. (Quelle. Maurus Schmid, S.183)

Ässu

[Essen]

Noch bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts versorgte sich die Bergbevölkerung im Oberwallis zum grossen Teil selber, d.h. es wurden alle Lebensmittel auf eigenem Grund und Boden produziert

Alle Selbstversorger verfügten über eine kleine Landwirtschaft mit Viehzucht, Obst- und Ackerbau, im Gebiet westlich von Brig kam auch noch der…
Details

Kuriositäte

[Kuriositäten/Spezialitäten]

Details
Buttila: Buttila:

Buttila:

"Buttilimacher" bei der Kontrolle seiner Ware; Quelle: Das Holz im Oberwallis

Das WC bestand aus einem einfachen Brett, in das zwei runde Löcher geschnitten wurden, der Ausschnitt wurde als Deckel verwendet. Da die "Herren der Schöpfung" noch nicht gewohnt waren, im Sitzen zu pinkeln, hat man für sie im Boden extra ein Loch ausgeschnitten, so konnte vermieden werden, dass das ganze Brett verpinkelt war. Grafik: Volmar Schmid

Hüüsu

[Wohnen]

Orte: die Walliser Bergbauern waren Nomaden, d.h. sie sind im Jahresverlauf mit ihrem Vieh den Futtermöglichkeiten nachgewandert, sie hielten sich…
Details